„Wir haben eine alte Ölheizung mit Radiatoren,  die wir sanieren möchten, und somit kommt eine Wärmepumpe für uns nicht in Frage!“ Solche oder ähnliche Aussagen hören wir häufig. Gleich vorweg, sie treffen nicht zu! Die Effizienz einer Wärmepumpe ist grundsätzlich von der Differenz der Wärmequellentemperatur zur benötigten Vorlauftemperatur abhängig.  Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto höher allerdings die Jahresarbeitszahl, folglich umso niedriger die Heizkosten.

Meistens geht eine Heizungssanierung ohnehin Hand in Hand mit weiteren Sanierungsmaßnahmen, wie Fenstertausch, Aufbringen eines Vollwärmeschutzes, Isolieren des Dachgeschoßes oder sogar noch der Erneuerung des Daches.  Dies ermöglicht es, viele bestehende Heizkörpersysteme nun künftig effizient mit einer Wärmepumpe zu betreiben.

In den 70er und 80er Jahren wurden  Heizkörper noch überdimensioniert, der Einfachheit halber der Fensterbreite angepasst und mit Heizkörperthermostatköpfen bestückt. Der Ölkessel erzeugte hohe Vorlauftemperaturen von bis zu 70°C und gleichzeitig musste der Thermostatkopf am Heizkörper diese Temperatur wieder drosseln, um nicht überheizte Räume zu produzieren.

Das gesamte Heizsystem arbeitete somit nicht effizient, sondern quasi „Vollgas bei angezogener Handbremse“.

 

Wenn nun die großzügig dimensionierten alten Heizkörper erhalten bleiben und mit nicht mehr als 55°C betrieben werden können, hat das nur eine geringe Effizienzminderung zur Folge. Durch die angeführte Sanierung kommt es überdies nicht nur zu einer Energieersparnis, sondern auch zu einer dem Raumklima äußerst günstigen Reduktion der Vorlauftemperatur.

Wie Sie schon sehen, ist das Thema „Heizungssanierung“ sehr komplex, und eine umfassende Beratung unerlässlich. Kommen Sie einfach vorbei oder rufen Sie an!

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